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Alles Neu macht der Mai – Umzug von Blogger zu WordPress

Hallo ihr Lieben. Es ist schon ein kleines Weilchen her, dass ich euch hier auf dem Blog so begrüßt habe. Das hat aber auch seine Gründe. Vielleicht ist es euch schon aufgefallen – der Blog hat ein neues Design. Daneben haben sich auch noch ein paar andere Dinge geändert. Und wenn ihr selbst Blogger seid, Bloggern folgt oder jemanden in der Familie oder im Freundeskreis habt, der von dem Thema als Nicht-Blogger betroffen ist, dann sagt euch der Begriff „DSGVO“ bestimmt etwas: Datenschutzgrundverordnung. Die wurde vor 2 Jahren beschlossen und tritt zum 25. Mai dieses Jahres in Kraft. Und obwohl mir meine Mutter schon sehr früh davon erzählt hatte, ist das irgendwie komplett an mir vorbei gegangen … bis Anfang dieses Jahres. Denn auf einmal kommt man nicht mehr um sie herum.

Bei der Datenschutzgrundverordnung geht es um die EU-weite Regelung des Umgangs mit personenbezogenen Daten. Sie löst Ende Mai das bisher geltende Bundesdatenschutzgesetz ab. Und wie es so ist, wenn neue Regelungen, Richtlinien oder Gesetzte kommen, die zudem noch mit empfindlichen Geldstrafen verbunden sind, ist die Aufregung groß. Das spürt man auch in der Bloggerwelt. Zusätzlich kursiert viel Unwissenheit und Halbwissen zu dem Thema, was die Verunsicherung nicht mindert. Grundsätzlich ist es aber so, dass einige Regelungen schon länger gelten und nur jetzt aufgrund der DSGVO und der empfindlicheren Strafen ein größeres Gewicht bekommen. Man hat mit Sicherheit einen spürbaren Aufwand und manches hinterfragt man, aber grundsätzlich ist es schon nicht verkehrt, sich Gedanken über die eigene Behandlung solcher Daten zu machen und sie so gut es geht zu schützen.

Und was nun? Bloggen aufgeben?

Ich muss gesetehen, dass war mein erster Gedanke, als ich mich mit dem Thema näher auseinandergesetzt habe und dachte: „Wo, Wie, Was? Das bekommst du niemals hin. Setz den Blog erstmal offline und schau, was kommt“. Aber mit dieser Entscheidung habe ich mich auch nicht wohl gefühlt.  Ich blogge nun seit über 4 Jahren und es macht mir so viel Spaß. In den 4 Jahren habe ich ganz liebe Blogger kennengelernt, mit einigen davon bin ich in einer WhatsApp-Gruppe und wir haben uns auch letztes Jahr in Köln getroffen –  darüber hatte ich hier schon mal berichtet. Vor Kurzem durfte ich an einem tollen Event von Coppenrath & Wiese teilnehmen, und ich wurde für das ILMA-Magazin interviewt. Durch das Backen und Bloggen habe ich auch die Freude an der Fotografie endeckt und Texte habe ich schon immer gerne verfasst. Das alles aufgeben wegen der DSGVO? Nein! Und zum Glück habe ich in meiner WhatsApp-Gruppe genug Leidensgenossinnen, mit denen ich mich ausführlich zum Thema DSGVO und WordPress austauschen kann. Als erstes ist Anja mit ihrem Blog von Blogger zu WordPress, umgezogen, dann Julia. Und nun bin ich es auch.

Warum denn von Blogger zu WordPress umziehen?

Weil es Blogger bzw. Blogspot etwas schwierig macht, die DSGVO umzusetzen. Zwar hatte mich ein Umzug zu WordPress erstmal abgeschreckt, aber überall hört bzw. liest man, dass es eine sehr gute Entscheidung ist. Bei einem selbstgehosteten WordPress hat man schon mehr Möglichkeiten. Also bye-bye zu Blogger und einem Baukastensystem, das sich „eigentlich“ um alles kümmert. Ich hatte mich dazu entschlossen, mich für den Umzug von Blogger zu WordPress an die liebe Cornelia von Frau Zauberstift zu wenden, die auch schon mein wunderschönes Logo gestaltet hat. Denn Webdesign kann sie auch. Und somit habe ich ihr ein paar Tage nach Abgabe meiner Bachelorarbeit den Auftrag erteilt. Sicher hat es auch seine Vorteile, das komplett selbst aus dem Boden zu stampfen, man kennt sich dann bestens mit WordPress aus. Aber zu dem Zeitpunkt kam das einfach nicht für mich in Frage. Nebenbei habe ich mich natürlich auch viel mit dem Thema DSGVO, WordPress etc. beschäftigt, habe auch viel durch Anja und die Mädels mitbekommen, die schon bei WordPress sind, zusätzlich habe ich mich in Gruppen bezüglich dieser beiden Themen eingetragen, denn am Ende steht es in meiner Verantwortung, das alles in Stand zu halten.

Was hat sich jetzt verändert?

Das Offensichtlichste zuerst: Der Umzug von Blogger zu WordPress. Ein neues Design kam auch gleich dazu. Und eben einige Punkte, die umzusetzen für die DSGVO wichtig sind, wie zum Beispiel ein AV-Vertrag mit dem Hostinganbieter, Überarbeitung der Datenschutzerklärung und des Impressums, Plugins DSGVO-konform einzurichten, Ändern der Permalinks, Emojis und Gravatare entfernen etc., … Eine schöne Liste, an der ich mich auch orientiert habe, hat übrigens die liebe Anja heute in einem Beitrag veröffentlicht. Noch ist nicht alles komplett fertig, aber das wird auf jeden Fall noch in den nächsten Tagen passieren. Wichtig war es mir, endlich wieder bloggen zu können. Denn die unfreiwillige Abstinez war nicht so schön. Es hat doch ziemlich in den Fingern gekribbelt. Aber dafür könnt ihr euch nun wieder auf leckere Rezepte freuen. Ich werde in der nächsten Zeit nochmal jeden Beitrag durchgehen und überprüfen, ob alles läuft und dargestellt wird, wie es soll. Falls ihr also mal einen Beitrag erwischt, in dem noch nicht alles 100 % stimmt, dann entschuldigt dies bitte, ich arbeite daran. Übrigens wird es vorerst keinen Newsletter auf dem neuen „alten“ Blog geben, da ich mich dazu erst noch bezüglich DSGVO und Newsletter einlesen muss.

So, nun habe ich euch genug zugetextet. An der Stelle möchte ich mich nochmal bei Cornelia für ihre Arbeit bedanken und dafür, dass sie immer ein offenes Ohr für meine Fragen hatte und mir etwas die Sorge von WordPress und DSGVO genommen hat. Auch einen ganz großen Dank an Anja von Meine Torteria und Kathy von Kathy Loves, denen ich mehr als einmal Fragen zum Umzug von Blogger zu WordPress gestellt habe und die mir sehr geholfen haben, in dem Dschungel durchzublicken. Ich finde es schön, dass sich Blogger bei sowas gegenseitig unterstützen, helfen und das Wissen teilen.

Seid ihr auch von der Umsetzung der DSGVO betroffen? Wenn ja, schreibt gerne mal, wie ihr das ganze Thema in Angriff nehmt bzw. genommen habt. Falls ihr irgendwelche Fragen habt, könnt ihr mir diese natürlich gerne stellen. Ich bin kein Datenschutz-Experte oder Anwalt, aber einen Austausch finde ich bei dem Thema doch sehr hilfreich.

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6 Kommentare

  • Antworten
    Anja v. Meine Torteria
    28. April 2018 at 11:35

    Das habe ich sehr gerne getan meine Liebe. Wenn alle Blogger sich helfen würden, könnte das Bloggerleben so friedlich sein. Ist es nur leider nicht.

    Dein Blog ist jedenfalls sehr schön geworden!

    • Antworten
      Luisa
      28. April 2018 at 21:00

      Liebe Anja, vielen Dank für deinen Kommentar und dein Lob! Ich finde es auch schade, dass es immer wieder Konkurrenzdruck und Missgunst gibt 🙁 Aber schön, dass es bei uns nicht so ist!

      Liebe Grüße
      Luisa

  • Antworten
    einfach amarie
    30. April 2018 at 19:23

    Hallo Luisa.
    Über einen hashtag bei Instagram kam ich zu deinem account und diesem Artikel….eine befreundete Bloggerin hatte gerade ihren Blog geschlossen, wegen DSGVO.

    Fände es schade wenn deswegen mehrere aufhören.

    Bis vor kurzem hatte ich das Thema eher verdrängt und bin jetzt hektisch am aufholen. Fragen habe ich noch einige…eher zur Umsetzung….also welches plugin jetzt was gesetzteskonform macht. Hast du da evtl tips? Bzw welche plugins nutzt du und welche hast du abgeschaltet.

    LG evA marie

    • Antworten
      Luisa
      1. Mai 2018 at 16:38

      Hallo Eva Marie,
      freut mich, dass du auf meinem Blog gelandet bist.
      Ich finde es auch sehr schade, wenn dadurch Seiten geschlossen werden. Auch wenn man immer wieder hört, dass ja so vieles nicht Neu ist, man ist doch in Aufruhr und fürchtet einfach Geldstrafen. Zudem kommt immer wieder etwas Neues, da vieles doch auch schwammig formuliert ist.

      Wir sind noch nicht ganz fertig mit allen Punkten, eine abschließende Plugin-Liste habe ich noch nicht. Aber was ich dir empfehlen kann ist einmal die FB-Gruppe „WordPress und Datenschutz – mach deine Webseite DSGVO sicher“, da findet man schon ganz viel dazu und bezüglich der Plugins diese beiden Links:
      https://wp-ninjas.de/wordpress-plugins-dsgvo
      https://www.blogmojo.de/wordpress-plugins-dsgvo/

      Da sind ganz viele Plugin aufgelistet, welche DSGVO-konform sind, welche man DSGVO-konform machen kann und welche nicht geeignet sind.

      Ich hoffe, dass hilft dir schon mal etwas weiter. Ansonsten kannst du mir gerne nochmal schreiben 🙂

      Liebe Grüße
      Luisa

  • Antworten
    einfach amarie
    6. Mai 2018 at 19:59

    Hallo Luisa,

    Vielen lieben Dank für die Tips und Links. In die facebook Gruppe gehe ich gleich mal. Bei den plugins komme ich langsam voran.

    LG evA marie

    • Antworten
      Luisa
      7. Mai 2018 at 10:53

      Das freut mich, wenn dir die Links etwas helfen 🙂

      Liebe Grüße
      Luisa

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