Kuchen

Rotweinkuchen in Guglhupfform

Ein Rezept welches öfters bei uns zu Hause gebacken wird, ist dieser leckere Rotweinkuchen. Vielleicht liegt es unter anderem auch daran, dass meine Mutter Rotweinkuchen sehr mag. Aber er schmeckt auch einfach himmlisch gut. Ein fluffiger Teig mit Rotwein und Schokostreuseln verfeinert. Dazu die leckere, schokoladige Glasur. Und die Zubereitung ist auch nicht schwer.

Rezept Rotweinkuchen

Das Rezept ergibt 1 Kuchen (Gugelhupfform mit 22-24 cm Durchmesser). Ihr benötigt…

…für den Teig:

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 50 g Zartbitter-Raspelschokolade
  • 2 EL Backkakao
  • 1 TL Zimt
  • 250 g Mehl
  • 1/3 P. Backpulver (etwa 5 g)
  • 50 g gem. Haselnüsse oder Mandeln
  • 1 EL Amaretto-Likör oder Rum oder 1 Fläschchen Rum-Aroma
  • 125 ml Rotwein

…für die Dekoration:

  • 250-400 g Vollmilch- oder Zartbitterkuvertüre

Rotweinkuchen 2
Den Backofen rechtzeitig auf 180°C (Heißluft)/200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Eine Gugelhupfform mit etwas Butter einfetten. Butter und Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur haben.

Für den Teig Butter mit Zucker auf mittlerer Stufe cremig aufschlagen. Die Eier nacheinander hinzufügen. Das Mehl mit Kakao, Backpulver, Zimt, Raspelschokolade und Haselnüssen vermischen und portionsweise zum Teig geben. Zum Schluss Amaretto-Likör und Rotwein hinzufügen und nochmals kurz alles zu einem glatten Teig verrühren.

Den Teig gleichmäßig in eure Form füllen. Die Form auf einen Rost oder ein Backblech stellen und auf die mittlere Schiene eures Ofens schieben. Den Kuchen etwa 45-50 Minuten backen lassen. Ob der Teig fertig ist, könnt ihr mit der Stäbchenprobe überprüfen. Bleibt noch Teig daran kleben, dann braucht er noch etwas. Wenn die Backzeit vorüber ist, den Kuchen noch etwa 5-10 Minuten bei gekippter Tür im Backofen lassen, dann herausholen und lauwarm abkühlen lassen. Zum vollständigen Auskühlen auf ein Kuchengitter stürzen.

Für die Glasur gibt es zwei Möglichkeiten. Bei der ersten 250 g Kuvertüre grob hacken und 2/3 davon in einer Schüssel über einem Wasserbad bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Schüssel vom Topf nehmen und das restliche Drittel dazugeben und gelegentlich umrühren, bis alles geschmolzen ist. Rührt nicht zu stark, sonst habt ihr später beim Auftragen mehrere Luftbläschen in der Glasur. Den Kuchen auf ein Kuchengitter setzen und dieses über ein Blech stellen. Nun die geschmolzene Kuvertüre über dem Kuchen verteilen. Wenn die Schüssel leer ist, das Kuchengitter mit dem Kuchen auf ein anderes Blech stellen und die heruntergelaufene Kuvertüre aus dem ersten Blech über den Kuchen an den Stellen verteilen, wo noch Glasur fehlt. Mit einem Teigschaber oder Pinsel die Kuvertüre verteilen. Bei dieser Methode müsst ihr schnell arbeiten, denn die temperierte Kuvertüre zieht schnell an. Wie ihr auf meinen Bildern seht, entstehen dann leichte graue Schleier, wenn die Kuvertüre zu kalt geworden ist. Wenn die Glasur verteilt ist, könnt ihr nochmal das Kuchengitter mit dem Kuchen vorsichtig aufklopfen lassen, um eventuell entstandene Luftbläschen aufzulösen. Falls sie dadurch nicht weggehen, könnt ihr sie mit einem Zahnstocher beseitigen.

Bei der zweiten Möglichkeit schmelzt ihr mehr Kuvertüre – etwa 400 g. Wie oben beschrieben zubereiten. Hier habt ihr nun mehr Kuvertüre und könnt diese einfach sofort auf den ganzen Kuchen verteilen, ohne dass ihr mit den Blechen hin- und herhantieren müsst. Die abgetropfte Kuvertüre könnt ihr, wenn ihr wollt, noch aufbewahren und bei Bedarf wieder einschmelzen oder ihr wälzt zum Beispiel schnell ein paar Cornflakes oder Früchte darin, bevor die Kuvertüre fest wird – auch sehr lecker.

Wenn die Glasur getrocknet ist, könnt ihr den Kuchen servieren. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken. Ihr könnt mir ja gerne verraten, welcher euer Lieblingskuchen ist.

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