Desserts und Kleingebäck Eis Rezensionen

[Rezension*] „Eiscreme, Sorbet und Frozen Yogurt“ von Gabriele Redden und daraus Erdbeereis

*Hinweis: Das Buch wurde mir freundlicherweise unentgeltlich vom Bassermann Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Meinung. Der Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wider.

Hallo ihr Lieben. Der Sommer ist bald vorbei, aber Eis kann ich trotzdem noch essen. Geht es euch da genauso oder esst ihr Eis nur an sehr heißen Tagen? Lustigerweise habe ich genau vor einem Jahr und zwei Tagen schon einmal eine Rezension zu einem Eisbuch veröffentlicht. Den Beitrag dazu findet ihr hier. Nun habe ich vom Bassermann Verlag ein weiteres Eisbuch zur Verfügung* gestellt bekommen, dass ich euch heute vorstellen möchte. An dieser Stelle nochmals vielen Dank dafür.

In diesem Eisbuch gibt es nicht nur Rezepte für klassisches Eis, sondern auch für Sorbet und Frozen Yogurt. Und, um es schon einmal vorneweg zu nehmen, diesmal enthält das Buch Rezepte, die sowohl mit, als auch ohne Eismaschine zubereitet werden können. Das fand ich bei dem anderen Buch ja etwas schade, da nicht jeder eine Eismaschine zu Hause hat.

Welches Rezept ich aus dem Buch getestet habe, erfahrt ihr weiter unten.

Ein paar Daten

Eiscreme, Sorbet und Forzen Yogurt
Gabriele Redden
Bassermann Verlag
Gebunden, 77 Seiten
ISBN 978-3-8094-3598-3
4,99 € [D] 4,99 € [A]

Das Buch gibt es hier zu kaufen.

Rezension Eiscreme, Sorbets und Frozen Yogurt 2

Feines Pralineneis

Über das Buch

„Fröhliche Eiszeit!

Sahnig-zarte Eiscreme, erfrischend-fruchtige Sorbets und köstliche Frozen Yogurts – hier finden Sie die besten Rezepte zu den sommerlichen Leckereien. So frisch und qualitätsbewusst kann man Eis wirklich nur selbst machen. Lassen Sie sich zu den cremigsten Kreationen verlocken – vom Apfel-Zimt-Eis bis zum Zitronensorbet!

Alle Rezepte lassen sich mit und ohne Eismaschine zubereiten. Mit Rezepten für fettarmen und laktosefreien Eisgenuss!“

Inhaltsverzeichnis

  • Lieblingseis für alle!
  • Einleitung
  • Das Wichtigste auf einen Blick
  • Creme- & Sahneeis
  • Sorbets
  • Frozen Yogurt: Joghurteis
  • Toppings & Saucen
  • Rezeptverzeichnis
  • Impressum

Rezension Eiscreme, Sorbets und Frozen Yogurt 3

Apfel-Zimt-Eis

Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort von Gabriele Redden. Darauf folgt eine Einleitung, in der sie nochmal kurz auf die Unterschiede zwischen gekauftem und selbstgemachten Eis und der Anschaffung einer Eismaschine eingeht. Beim Kapitel „Das Wichtigste auf einen Blick“ wird knapp dargestellt, welches die Unterschiede von Sorbet, Joghurteis und Eiscreme mit Ei sind bzw. was man beachten muss. Auch geht Gabriele Redden hier nochmal kurz auf das Arbeiten ohne Eismaschine ein.

Dann folgen auch schon die Rezepte. Das Buch enthält insgesamt 36 Rezepte. 16 Creme- und Sahneeisrezepte, 10 Rezepte für Sorbets und 10 für Frozen Yogurt. Bei jedem Rezept wird angegeben, welche Zutaten benötigt werden und wie viele Portionen herauskommen. Dazu gibt es immer mal wieder einen Variations- oder Serviervorschlag. Die Rezeptanleitungen sind kurz, einfach und verständlich geschrieben. Bei jedem Rezept wird erklärt, wie man das Eis mit oder ohne Eismaschine zubereiten kann.

Rezension Eiscreme, Sorbets und Frozen Yogurt 4

Birnen-Rotwein-Sorbet

Weißes Schokoladeneis mit Krokant, Sahniges Minz-Eis, Cappuccino-Eis, Mango-Ananas-Kokos-Eis sind ein paar Rezeptbeispiele aus dem Kapitel „Creme- & Sahneeis“. Daneben gibt es aber auch Rezepte für die klassischen Eissorten wie Erdbeere, Schoko, Pfirsich, … Im Kapitel „Sorbet“ finden sich unter anderem Rezepte für Johannisbeer-Sorbet, Pfirsich-Mango-Sorbet, Pflaumensorbet oder Kiwisorbet. Wer gerne Forzen Yogurt isst, wird bestimmt in dem dazu passenden Rezeptteil fündig: Waldbeeren-Joghurt-Eis, Mango-Joghurteis mit rosa Pfefferbeeren, Rhabarber-Erdbeer-Joghurteis mit Baiser oder Bratapfel-Joghurteis mit Mandelsplittern sind hier nur ein paar Beispiele.

Im anschließenden Kapitel „Toppings & Saucen“ zeigt Gabriele Redden auf, mit welchen Toppings man Eis aufpimpen bzw. ganz individuell verfeinern kann. Schokoraspeln, Zerbröckelte Amarettini, Knuspermüsli sind da nur ein paar Beispiele. Außerdem finden sich in diesem Kapitel noch extra 4 Rezepte für selbstgemachte Kirschsauce mit Rotwein, Holundersauce, Madeirapflaumen und Apfelmus.  Im Anschluss daran folgen ein alphabetisch sortiertes Rezeptregister und das Impressum.

Rezension Eiscreme, Sorbets und Frozen Yogurt 5

Marokkanisches Joghurteis

Mein Fazit: Eine schöne Rezeptauswahl befindet sich in diesem Buch. Es gibt sowohl klassische, als auch etwas ausgefallenere Eis-Rezepte, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist oder man vielleicht auch die Idee für eine eigen Eiskreation bekommt. Etwa 18 Rezepte befinden sich auf einer Doppelseite und haben somit kein Bild. Das finde ich sehr schade. Für mich gehört bei solchen Rezeptbüchern einfach zu jedem Rezept ein Bild dazu. Die Bilder finde ich insgesamt ansprechend, aber manchmal ein bisschen altmodisch in Szene gesetzt. Die Gestaltung des Buches ist ziemlich einfach gehalten. Da hat mir die Gestaltung des Buches „Eiszeit“ vom Shelly Kaldunski wesentlich besser gefallen. Dies hatte auf mich einen hochwertigeren Eindruck gemacht.

Persönlich hätte ich es auch besser gefunden, statt Portionsangabe Literangaben zu verwenden, da nicht ersichtlich ist, wie viele Kugeln eine Portion ergeben. Für das von mir getestete Erdbeereis wurden 4 Portionen angegeben. Wir haben mehr als vier Mal davon gegessen. Auf der Buchrückseite stand ja, dass das Buch Rezepte für einen laktosefreien Eisgenuss enthält. Wenn ich mir die Rezepte anschaue, dann sind nur die Sorbetrezepte laktosefrei. Ansonsten finden sich immer Milch, Sahne und/oder Joghurt in den Zutatenangaben wieder. Kann aber natürlich durch laktosefreie Produkte ersetzt werden.

Zusammenfassend ist es ein schönes Buch mit einer tollen Rezeptvielfalt zu einem sehr günstigen Preis. Ein großer Pluspunkt ist für mich vor allem, dass die Rezepte mit und ohne Eismaschine zubereitet werden können. Einen Blick ins Buch kann ich euch empfehlen.

Erdbeereis

Erdbeereis

Wie so oft bei Rezensionen habe ich dieses Mal auch wieder hin- und herüberlegt, welches Rezept ich ausprobieren soll. Am Schluss ist es das klassische Erdbeereis geworden. Wieso? Ich mag Erdbeeren und man kann die Erdbeeren auch wunderbar durch Himbeeren, Blaubeeren oder eine Beerenmischung ersetzen. Zudem braucht man nur vier Zutaten, das Eis ist ohne Ei (ich arbeite nicht gerne mit rohen Eiern in Gebäck oder Desserts) und man kann auch, wenn die Sommerzeit vorbei ist, auf tiefgefrorene Beeren für das Eis zurückgreifen. Klingt doch klasse oder nicht? Und ich kann euch sagen, das Erdbeereis hat köstlich geschmeckt und kam bei allen gut an. Die Idee zu den Schokoladenschälchen habe ich übrigens aus dem Buch. Sieht klasse aus und man kann alles essen.

Anmerkungen zum Rezept

Da ich bei uns keine Crème double gefunden habe, habe ich stattdessen Schmand verwendet. Auch habe ich statt 120 g Zucker nur 70 g Zucker genommen. Das Erdbeereis hat einfach erdbeerig geschmeckt und nicht zuckersüß wie manch fertig gekauftes Eis im Supermarkt. Wenn ihr es jedoch süßer mögt, könnt ihr natürlich auch mehr Zucker verwenden.

Schokoschälchen

Für die Schokoschälchen habe ich 200 g Vollmilchkuvertüre geschmolzen. Damit bekommt ihr etwa 4-5 Schälchen. Dafür ein bisschen Wasser in einem Topf erhitzen. Die Kuvertüre etwas feiner hacken. Topf vom Herd nehmen. 2/3 der Kuvertüre in eine Schüssel geben und diese auf den Topf stellen. Sobald die Kuvertüre geschmolzen ist, das restliche Drittel dazugeben. So könnt ihr Kuvertüre ohne Thermometer temperieren. Dann nacheinander 2-3 EL der geschmolzenen Kuvertüre in ein Silikon-Muffinförmchen geben. Die Schokolade gleichmäßig darin verteilen und dann auf den Kopf stellen, damit überschüssige Kuvertüre wieder in die Schüssel ablaufen kann. Das habe ich bei 4 Förmchen gemacht. Diese dann für etwa 10 Minuten in den Gefrierschrank gestellt und dann den Vorgang nochmal wiederholt, damit die Schälchen nicht so dünn sind. Beim zweiten Durchgang müsst ihr euch beeilen, da die Kuvertüre schneller anzieht.

Versucht dann den Rand der Muffinförmchen mit einem Küchentuch sauber zu machen, damit ihr später einen schönen Rand habt. Die Schälchen habe ich dann nochmal für 20-30 Minuten in den Gefrierschrank gestellt, dann vorsichtig aus den Förmchen gelöst und bis zur Verwendung wieder im Tiefkühler getan. Ihr könnt natürlich auch ohne den Tiefkühler arbeiten, dann schwitzt eure Schokolade auch später nicht so. Braucht dann aber etwas länger. Das solltet ihr dann 1-2 Tage vorher zubereiten. Übrig gebliebene Kuvertüre kann man in kleinen Tupfen auf ein Backpapier legen, trocknen lassen und bei Bedarf wiederverwenden.

Erdbeereis 2

Rezept Erdbeereis

Das Rezept ergibt 1 Liter Eismasse. Ihr benötigt…

…für das Erdbeereis

  • 500 g Erdbeeren
  • 120 g Zucker
  • 300 g Crème double
  • 1 P. Vanillezucker

Erdbeereis 3

Die Erdbeeren vorsichtig waschen. Dann entkelchen und vierteln. Den Zucker dazugeben. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und alles zwei Stunden ziehen lassen. Dann die gezuckerten Erdbeeren pürieren. Die Crème double oder den Schmand mit dem Vanillezucker cremig aufschlagen. Gebt nun die pürierten Erdbeeren dazu. Die Masse ist ziemlich flüssig, nicht wundern. Für weitere 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Wenn die zwei Stunden vorbei sind geht es nun an den letzten Schritt. Ihr könnt das Eis wie gesagt mit oder ohne Eismaschine fertig machen. Ich habe mir damals eine Eismaschine gegönnt und das Eis damit fertig zubereitet.

Wenn ihr auch eine Eismaschine habt, dann das Eis in diese geben und für 30 Minuten (bzw. bei den Herstellerangaben eurer Eismaschine schauen) gefrieren lassen. Danach könnt ihr das Erdbeereis sofort servieren (ist dann von der Konsistenz noch etwas weich) oder in einem luftdichten Behälter geben und nochmal für 1-2 Stunden in den Gefrierschrank stellen. Ich decke das Eis dann immer noch mit einer Schicht Backpapier ab, bevor ich den Deckel daraufgebe. Gegen Ende habe ich noch kleine Erdbeerstücke in die Eismaschine gegeben. Ich mag das gerne, wenn im Eis kleine Stückchen sind.

Wenn ihr keine Eismaschine habt, dann die Masse in einen Behälter geben und diesen für etwa 4-5 Stunden in den Gefrierschrank stellen. Nach einer Stunde solltet ihr dann entweder mit einem Pürierstab oder einer Gabel durch das Eis gehen. Diesen Vorgang dann noch 1-2x wiederholen, damit ihr zum Schluss ein cremiges Eis habt.

Fertig ist das leckere Erdbeereis. Geht wirklich einfach oder? Man muss nur die Wartezeit etwas überbrücken, aber da kann man sich ja eine andere Beschäftigung suchen. Wenn ihr das Eis aus dem Kühlfach holt, lasst es etwa 15 Minuten draußen stehen, bevor ihr es serviert. So wird es etwas geschmeidiger und lässt sich besser aus eurem Behälter holen.

 

Rezept von: Gabriele Redden – Eiscreme, Sorbets und Frozen Yogurt

Das könnte dir auch gefallen

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

error: Aufgrund unerlaubter Nutzung meiner Bilder und Texte musste leider ein Kopierschutz her!