Desserts und Kleingebäck Pralinen Weihnachten

[Enthält Werbung*] Kirschpralinen – Geschenk für Weihnachten

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Der Adventskalender wurde mir freundlicherweise unentgeltlich von der Demmler GmbH zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Meinung. Der Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wider.

Hallo ihr Lieben. Vielleicht habt ihr ja auf Instagram gesehen, dass ich Ende September bei einem Pralinenkurs war. Den hatte mir meine Mutter zum bestandenen Bachelor geschenkt. Da habe ich mich riesig drüber gefreut. Denn seitdem ich mich mal an Marzipan-Nougat-Pralinen herangewagt hatte, wollte ich unbedingt einen Pralinenkurs besuchen. Was für ein Glück, dass wir bei uns in der Nähe einen Schokoladenladen haben, der solche Kurse im kleinen Kreise anbietet. Das war wirklich ein toller Tag, bei dem ich viel lernen konnte. So einen Kurs kann ich nur empfehlen.

Nachdem der Kurs zu Ende war, schwirrten mir schon viele Ideen im Kopf herum. Zwei davon habe ich nun am Wochenende verwirklicht und natürlich möchte ich euch die Rezepte dazu nicht vorenthalten, denn die Pralinen kamen sehr gut an. Heute zeige ich euch das Rezept für köstliche Kirschpralinen, die eine cremige Kirschganache als Füllung haben. Am Mittwoch könnt ihr euch dann auf Walnusspralinen freuen. Und mit der Zeit werden bestimmt noch einige Pralinen-Rezepte folgen.

Kirschpralinen 2

Alle Jahre wieder

Jedes Jahr aufs Neue wird man von Weihnachten überrascht. So schnell vergeht die Zeit und man fragt sich, wo die letzten Monate geblieben sind. Die Weihnachtszeit mag ich sehr gerne, denn dann kann man sich getrost in die Küche stellen und Plätzchen backen, ohne das man komisch angeschaut wird. Ich könnte zum Beispiel auch im Sommer Hildabrötchen/Spitzbuben essen (hoffentlich bin ich nicht die Einzige, der es so geht), aber irgendwie gehören Plätzchen doch in die Weihnachtszeit. Und somit gibt es auch im Sommer keine Weihnachtsplätzchen bei mir. Ich mag es, andere mit Leckereien aus der Küche eine Freude zu bereiten. Und zur Weihnachtszeit passt dass doch perfekt. Kleine Leckereien wie Plätzchen oder Pralinen zu verschenken. Darüber freue ich mich auch immer sehr.

Kirschpralinen 3

Adventskalender – Ja oder Nein?

Ich gebe es zu, ich bin ein „Fan“ von Adventskalendern und das werde ich bestimmt auch noch mit 40, 50, 60+ sein. Wie ist das denn bei euch? Freut ihr euch auch über einen Adventskalender zu Weihnachten oder braucht ihr das nicht?

Über einen selbst befüllten Adventskalender freue ich mich sehr. Und verschenke solche auch am Liebsten. Es ist einfach schön, wenn sich jemand über einen Gedanken gemacht hat und etwas Personalisiertes zusammenstellt. Und sowas muss nicht viel kosten. Man kann den Kalender mit Plätzchen, Pralinen, Gewürzen, Tee, kleinen Pflegeprodukten, selbstgeschriebenen Gedichten/Texten etc. befüllen. Da gibt es unglaublich viel Auswahl. Über einen einfachen Schokoladenadventskalender freue ich mich aber auch sehr. Ich handhabe das jedes Weihnachten unterschiedlich. Mal bekommen meine Mama und mein Freund einen selbstgemachten Adventskalender, manchmal kaufe ich auch einen. Je nachdem, wie es die Zeit zulässt.

Dass mir die Demmler GmbH gelegentlich ein paar Produkte aus ihrem Sortiment zum Testen zur Verfügung stellt, habt ihr vielleicht schon auf meinem Blog gelesen. Wenn nicht, dann lest euch doch gerne diesen Beitrag dazu durch. Dort erfahrt ihr mehr über das Unternehmen, meine Meinung zu den Produkten und außerdem sind dort alle Rezepte verlinkt, die ich bisher mit den Förmchen der Demmler Gmbh zubereitet habe.

Kirschpralinen 4

Ich mag die Produkte von der Demmler GmbH sehr gerne und habe mich total darüber gefreut, als sie mir ihren Adventskalender zugeschickt haben. Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, besteht der Adventskalender aus 24 kleine Geschenktruhen (7 x 4,5 x 5,5 cm), die man nach Lust und Laune befüllen kann. Die Schächtelchen lassen sich super easy zusammenfalten. 12 der Truhen sind rot, 12 sind gold. Eine schöne Farbkombination. Dazu gibt es noch 24 Zahlensticker, damit man auch weiß, wann welche Truhe zu öffnen ist. Die kleinen Truhen kann man ganz nach Belieben befüllen. Da der Karton fettdicht und lebensmittelecht ist, kann man auch selbstgebackene Kleinigkeiten darin verschenken.

Eine sehr süße Idee, die auch optisch einiges hermacht. Mir gefällt der Adventskalender sehr gut. Und ich finde die Größen der Truhen perfekt, um jemanden mit ein paar Kleinigkeiten die Adventszeit zu versüßen. Mit ein bisschen Seidenpapier kann man das ganze auch noch weihnachtlicher gestalten. Mit dem Adventskalender werde ich auf jeden Fall zwei ganz wichtige Menschen in meinem Leben überraschen.

Falls ihr den Adventskalender auch so toll findet wie ich, dann schaut gerne bei der Demmler GmbH im Endkundenshop vorbei. Neben dem Adventskalender gibt es auch noch ganz viele weitere tolle Förmchen für die Weihnachtsbäckerei:

Logo Demmler GmbH

Anmerkungen zu dem Rezept

Für die Kirschpralinen habe ich Diamantschalen aus Vollmilchschokolade verwendet. Ihr könnt euch eure Hohlkörper selbstverständlich auch selbst gießen, wenn ihr eine Pralinenform oder kleine Silikonförmchen habe. Um die Ganache zu aromatisieren, habe ich Kirsch-Aromapaste verwendet. Einen super Tipp den ich bekomme habe, damit die Füllung noch hochwertiger ist: Fruchtpüree verwenden. Wenn Beerensaison ist, einfach die gewünschten Beeren pürieren, das Püree einfrieren und dann im Winter benutzen. Oder man greift auf TK-Beeren zurück. Wenn ihr statt der Aromapaste Fruchtpüree verwendet, müsst ihr einfach den Teil Sahne durch das Fruchtpüree ersetzen. Wahlweise kann man die Sahne auch durch Saft ersetzen.

Bezüglich der Haltbarkeit gibt es einige Faktoren zu beachten. Es kommt zum einen darauf an, was für eine Füllung ihr verwendet. Manche verderben schneller (z. B. Ganache mit Sahne), manche langsamer (z.B. Pralinen mit hohem Alkoholanteil). Zum anderen sollte während der Zubereitung auf eine saubere, hygienische Arbeitsweise geachtet werden. Außerdem sollte man darauf achten, keine Lufträume entstehen zu lassen. Also die Pralinen gut zu befüllen und zu verschließen. Ansonsten ist der Luftraum ein guter Nährboden für Pilze. Die Pralinen sollten außerdem nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Kirschpralinen sollten gut 1 Woche halten, eventuell auch etwas länger. Das konnte ich nicht ausführlich testen, da die Pralinen so schnell weg waren. Die Haltbarkeit von Pralinen kann auch durch Zugabe von Glukosesirup verlängert werden. Das ist vielleicht für den einen oder anderen interessant, wenn er zum Beispiel einen Adventskalender verschenkt, den er nicht nachträglich noch befüllen kann.

Ihr könnt auch weiße oder Zartbitterkuvertüre verwenden. Bei Verwendung von Zartbitterkuvertüre sollte das Verhältnis von Kuvertüre zu Sahne 1:1 betragen.

Kirschpralinen 5

Rezept Kirschpralinen

Das Rezept ergibt ca. 28 Kirschpralinen (Diamantenschalen mit 2,4 cm Durchmesser und 1,6 cm Höhe). Ihr benötigt…

…für die Pralinen:

  • 28 Pralinen-Hohlkörper
  • 75 g Vollmilchkuvertüre
  • 50 g Schlagsahne
  • 10 g Butter
  • 15 g Kirsch-Aromapaste

…für das Verschließen:

  • 50 g Vollmilchkuvertüre

Für die Ganache 75 g Vollmilchkuvertüre fein hacken. Die Sahne mit der Butter in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Nicht die Sahne anbrennen lassen, sonst wird eure Ganache breiig. Die aufgekochte Sahne über die Kuvertüre gießen. Die Sahne sollte fast die komplette Kuvertüre bedecken. 2-3 Minuten stehen lassen, dann vorsichtig umrühren, bis ihr eine homogene Masse habt. Nun die Kirsch-Aromapaste hinzufügen. Je nachdem wie intensiv ihr den Geschmack haben wollt, könnt ihr mehr oder weniger Paste verwenden. Die Kirschganache etwas stehen lassen, damit sie herunterkühlt, sonst schmelzen euch die Hohlkörper. Bei uns in der Küche waren es etwa 21°. Nach 15 Minuten war die Ganache soweit abgekühlt, dass ich die Hohlkörper befüllen konnte.

Kirschpralinen Anleitung

Zum Befüllen die Ganache in einen Spritzbeutel geben. Unten eine kleine Ecke abschneiden und die Ganache in die Hohlkörper füllen. Wer Haselnüsse mag, könnte bei diesem Schritt, je nach Größe der Haselnuss, eine halbe oder ganze Haselnuss in die Ganache drücken. Die Hohlkörper nicht bis zum Rand befüllen, sondern kurz unterhalb aufhören, damit ihr den Boden mit der Schokolade verschließen könnt. Die befüllten Hohlkörper etwa 30-45 Minuten stehen lassen, damit die Ganache anziehen kann.

Zum Verschließen die 50 g Vollmilchkuvertüre schmelzen. Dies könnt ihr mit der Impfmethode machen (etwas Wasser in einem kleinen Topf erhitzen, 2/3 der Kuvertüre in einer Schüssel darüber schmelzen, Schüssel vom Topf nehmen und das restliche Drittel Kuvertüre hinzugeben) oder mit einem Schokoladenthermometer die Kuvertüre temperieren (dazu gibt es viele Tipps & Tricks im Internet). So solltet ihr dann keine/n grauen Schleier/Flecken auf der Schokolade haben. Wenn euch das egal ist, da man den Boden nicht sieht, könnt ihr die kleine Menge Kuvertüre auch in der Mikrowelle in 20 Sekunden Intervallen schmelzen. Dann werden aber höchstwahrscheinlich graue Schleier/Flecken auf der getrockneten Kuvertüre zu sehen sein. Die geschmolzene Kuvertüre in einen Spritzbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und die Hohlkörper damit verschließen. Die Kuvertüre vollständig trocknen lassen. Ich habe sie nach etwa 3 Stunden aus dem Blister gedrückt.

Fertig sind die leckeren Kirschpralinen. Ich sage euch, die Kirschpralinen schmecken einfach nur köstlich und haben Suchtpotenzial!

 

Rezept von: Luisa von Süß & Cremig

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