Muffins

Fructose- und Lactosefreie Marmor-Muffins

Hallo meine Lieben. Noch 21 Tage und dann ist schon Weihnachten. Wie schnell die Zeit vergeht. Ich freue mich schon auf Weihnachten, weil dann meine Brüder zu Besuch kommen und wir dann als Familie mal wieder zusammen sind. Das finde ich am Schönsten in der Weihnachtszeit. In den nächsten Wochen bekommt ihr von mir noch ein paar Rezepte für Weihnachten. Ihr könnt aber auch in der Rezeptschublade schauen, dort werdet ihr auch fündig. Heute habe ich für euch ein Rezept für leckere Fructose- und Lactosefreie Marmor-Muffins dabei, was ich vor Kurzem mal bei Chefkoch gefunden habe. Ich habe sie für eine Kommilitonin gebacken, die keine Fructose verträgt. Die Muffins sind sehr lecker und richtig fluffig.

Die Fructose- und Lactosefreien Muffins ziemlich groß. Das lag daran, dass ich beim Transport nur noch Platz für 6 Muffins hatte und den Teig ziemlich hoch in die Förmchen gefüllt habe. So sind es etwas größere Muffins geworden. Ihr könnt sie natürlich auch auf ein paar mehr Förmchen aufteilen, wenn euch das zu groß ist.

Rezept Fructose- und Lactosefreie Marmor-Muffins

Das Rezept ergibt 6-8 Muffins. Ihr benötigt…

…für den Teig:

  • 4 Eier
  • 120-180 g Traubenzucker
  • 120 g Öl (z. B. Sonnenblumenöl)
  • 120 g Mehl
  • 2 gehäufte TL Backpulver
  • 4 gehäufte TL Backkakao

Fructose- und lactosefreie Marmor-Muffins 2
Den Backofen rechtzeitig 150°C (Heißluft)/170°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein Muffinblech mit Muffinförmchen auskleiden.

Für den Teig Eier mit Traubenzucker verrühren. Öl hinzufügen. Mehl mit Backpulver mischen und zum Teig geben. Alles zu einer glatten Masse verrühren. Traubenzucker süßt nicht so stark wie normaler Haushaltszucker. Gebt erstmal 120 g dazu, wenn euch das noch nicht süß genug ist, könnt ihr noch etwas mehr Traubenzucker dazugeben.

Die Hälfte des Teiges in das vorbereitete Blech füllen. Zur anderen Hälfte den Kakao geben und zu einer glatten Masse verrühren. Den Schokoladenteig auf den hellen Teig geben. Mit dem Ende einer Gabel oder eines Löffels spiralförmig den Teig mischen um das Marmormuster zu erhalten.

Die Form auf einen Rost oder ein Backblech stellen und auf die mittlere Schiene eures Backofens schieben. 20-25 Minuten backen. Ob der Teig fertig ist, könnt ihr mit der Stäbchenprobe feststellen. Bleibt Teig daran kleben, braucht er noch etwas.

Wenn die Backzeit vorüber ist, die Muffins etwas in der Form abkühlen lassen und zum vollständigen Auskühlen aus der Form lösen.

Traubenzucker  gibt es im Supermarkt, im Reformhaus oder in der Apotheke zu kaufen.

Ich hoffe, euch hat das Rezept für die Fructose- und Lactosefreien Muffins gefallen. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag.

 

Rezept von: chefkoch.de

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6 Kommentare

  • Antworten
    The inspiring life
    7. Dezember 2015 at 10:05

    Richtig tolles Rezept 🙂
    Wusste gar nicht das es ohne Fructose geht.

    • Antworten
      Luisa
      7. Dezember 2015 at 18:36

      Vielen Dank 🙂 Das Rezept finde ich auch richtig klasse. Bevor ich das mit der Fructoseintoleranz bei meiner Kommilitonin wusste, hatte ich mich mit dem Thema auch nicht befasst. Was für Einschränkungen da miteinhergehen. Da bin ich doch froh, dass ich keine Unverträglichkeiten habe.

      Liebe Grüße
      luisa

  • Antworten
    Nancy Grun
    14. Dezember 2015 at 9:27

    Hallo Luisa, vielen Dank für das leckere Rezept. Ich muss nämlich noch Ideen sammeln für den Geburtstag meiner Tochter. Im Kindergarten muss ich auch was Schönes mitbringen, und Muffins habe ich bisher erst einmal gemacht, und zwar gestern, aber die Glasur mochte ich überhaupt nicht. Ich denke mal, es wird genau deine Richtung werden, bei Kindern muss man ja sowieso aufpassen wegen Lactose usw.

    lg nancy

    • Antworten
      Luisa
      15. Dezember 2015 at 8:04

      Liebe Nancy, vielen Dank für deinen Kommentar. Freut mich, wenn dir das Rezept weiterhilft. Sie schmecken wirklich lecker und die Süße kann man gut anpassen. Ich finde es schön, dass du was Selbstgebackenes in den Kindergarten mitbringen darfst. In dem Kindergarten wo ich mein Praktikum gemacht habe, durfte man das nicht mehr. Nur Obst oder Gemüse. Fand ich sehr schade. Aus meiner Kindergartenzeit weiß ich noch, dass man auch Selbstgebackenes mitnehmen durfte und das war immer toll 🙂

      Liebe Grüße
      luisa

  • Antworten
    Ines
    8. November 2018 at 16:57

    Hallo, kann man den Traubenzucker einfach 1:1 durch Xucker (Erythrit) ersetzen?
    Ich habe diese Muffins für Bekannte mit Traubenzucker gebacken, aber wir mögen sie lieber etwas süßer. Ansonsten waren sie sehr fluffig und oberlecker.

    • Antworten
      Luisa
      8. November 2018 at 19:23

      Hallo Ines,
      freut mich sehr, dass euch die Muffins geschmeckt haben 🙂

      Ich selbst habe noch nie mit Xucker gebacken und kenne mich da leider nicht aus.
      Aber man empfiehlt, beim Austausch von Haushaltszucker durch Traubenzucker, mehr Traubenzucker zu verwenden (etwa 1,5-fache Menge), da er weniger süßt (hat etwa 50-60% der Süßkraft von Haushaltszucker). Umgerechnet würde man also etwa 80-120 g Haushaltszucker bei dem Rezept verwenden.

      Ich hab jetzt mal nachgelesen und Erythrit hat etwa 70-75 % der Süßkraft von Haushaltszucker. Da müsste man also auch etwas mehr nehmen, um mehr Süße zu erhalten. Allerdings muss man dabei beachten, dass dabei mehr Flüssigkeit gebunden wird. Auf einer Seite stand, dass man den flüssigen Anteil um etwa 20 % erhöhen soll, in dem Fall also etwas mehr Öl oder ein Ei mehr. Und man darf auch nicht die gleiche Bräune beim Gebäck erwarten (also nicht zu lange im Ofen lassen, weil die Oberfläche heller aussieht. Am Besten mit einer Stäbchenprobe kontrollieren). Und wenn man zu viel Erythrit nimmt, kann es passieren, dass er nach dem Backen, anscheinend vor allem bei fettreichen Teigen, auskristallisiert.

      Ich hoffe, das hilft dir irgendwie weiter und hat dich nicht mehr verwirrt. Vielleicht findest du dazu ja auch nochmal was im Internet oder vielleicht steht auch auf der Packung etwas zur Verwendung drauf. Tut mir leid, dass ich da leider nicht viel helfen kann.

      Liebe Grüße,
      Luisa

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