Desserts und Kleingebäck

Apfel-Zimt-Kompott // Apfelmus mit Zimtnote

Hallo ihr Lieben. Wie im letzten Beitrag zu den Beerenmuffins mit Apfelmuskern und Zimtstreuseln versprochen, gibt es nun das Rezept für verdammt leckeren Apfel-Zimt-Kompott. Man braucht nicht viele Zutaten und der Kompott ist schnell zubereitet. Wer nicht so gerne Stückchen im Essen hat, der kann das ganze zum Schluss auch einfach pürieren und hat dann ein köstliches Apfelmus mit Zimtnote.

Den Apfel-Zimt-Kompott habe ich zum ersten Mal zubereitet, als ich diese Apfel-Zimt-Torte gebacken habe. Eine sehr leckere Torte – nachbacken kann ich nur empfehlen. Diesmal habe ich etwas das Verhältnis von Äpfeln zu Apfelsaft verändert. Geschmacklich hat das keinen Unterschied gemacht – man muss es bei dem Kompott nicht ganz so genau mit den Mengenangaben nehmen wie bei Macarons zum Beispiel. Wer überhaupt keinen Zimt mag, kann den natürlich auch weglassen.

Ich habe dieses Mal knapp 1100 g Apfel-Zimt-Kompott herausbekommen. Kann jedes Mal ein bisschen variieren. Das hat bei mir dann für 4 Gläschen mit 250 ml Fassungsvermögen gereicht.

Apfel-Zimt-Kompott 2

Rezept Apfel-Zimt-Kompott

Das Rezept ergibt 4 Gläschen á 250 ml. Ihr benötigt…

…für den Apfel-Zimt-Kompott

  • 6 mittelgroße Äpfel, z. B. Boskop oder Jonagold (ungeschält ca. 1000 g)
  • 400 ml Apfelsaft naturtrüb
  • 1 gestr. TL Zimt
  • 1 gest. TL Zucker
  • 4 EL Apfelsaft naturtrüb (ca. 60 ml)
  • 2 gestr. TL Stärkemehl

Die Äpfel schälen, vierteln und in Stücke schneiden. Wie groß ihr die Stücke schneidet, ist euch überlassen. Je kleiner die Stücke sind, umso schneller werden sie beim Einkochen weicher. Die Apfelstücke mit 400 ml Apfelsaft, Zimt und Zucker in einen großen Topf geben und umrühren. Auf den Herd stellen und auf mittlerer Stufe erhitzen. Sobald der Apfelsaft anfängt zu köcheln, den Wecker auf 10 Minuten stellen. Nun den Kompott vor sich hinköcheln lassen und gelegentlich umrühren. Wenn ihr die Apfelstückchen lieber bissfest haben wollt, könnt ihr den Wecker auch nur auf 5 Minuten stellen. Hängt auch immer von der Größe eurer Apfelstücke ab. Ich mag es, wenn sie etwas feiner und am Ende weichgekocht sind.

Wenn die 10 Minuten vorbei sind, 4 EL Apfelsaft mit dem Stärkemehl vermischen und in den Topf geben. Die Temperatur auf hohe Hitze hochschalten und alles aufkochen lassen. Dabei immer wieder umrühren. Sobald der Kompott etwas eingedickt ist, könnt ihr den Topf von der Herdplatte nehmen.

Und schon ist der Apfel-Zimt-Kompott fertig. Wie gesagt könnt ihr das ganze nun auch pürieren, falls ihr lieber Apfelmus haben wollt. Zur Aufbewahrung von selbstgemachten Apfelmus findet man unterschiedliche Angaben im Internet. Von heiß abfüllen in Gläschen wie bei Marmelade, über abfüllen in speziellen Twist-Gläsern bis hin zu einfrieren gibt es alle möglichen Methoden. Ich hab den Apfel-Zimt-Kompott die beiden Male in Gläschen abgefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Da bei uns so etwas schnell aufgegessen wird, konnte ich noch nicht austesten, wie lange man ihn im Kühlschrank aufbewahren kann. Das letzte Gläschen war etwa 1 Woche im Kühlschrank, bevor es aufgegessen wurde und das hat sehr gut geschmeckt. Falls ihr da schon Erfahrungen gemacht habt, könnt ihr mir das gerne in den Kommentaren mitteilen.

Mögt ihr eigentlich lieber Kompott oder Mus? Ich mag es ja, wenn man noch etwas Biss hat. Ich hoffe, euch haben das Rezept und die Anleitung gefallen.

 

Rezept von: Luisa von Süß & Cremig

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